Der Zauberer begegnet uns eher in der Fantasy-Literatur als im Märchen. Wenn er auftaucht, dann als mächtiger Bösewicht. Er ist eine Art Entsprechung der Hexe aus „Hänsel und Gretel“. Den eindrucksvollen Auftritt eines Zauberers erleben wir in dem Schauermärchen „Fitchers Vogel“, das nach heutigen Maßstäben zu grausam erscheint, um es Kindern vorzulesen. Dieser Zauberer ist in der Sprache unserer Zeit ein Serienmörder.
Dabei kann man im Zauberer auch den Archetyp des alten Weisen sehen, ganz in der Art wie Gandalf in „Der Herr der Ringe“ oder Dumbledore in „Harry Potter“ gezeichnet sind. Empfehlswert sind hier die „Märchen von Beedle dem Barden“ von J. K. Rowling. Sie stellt darin Zauberer vor Probeme, die sie nur ohne Magie lösen können. (Anders als in Grimms Märchen, in denen „normale“ Menschen es oft mit magischen Problemen wie Flüchen zu tun bekommen.)
Zauberer-Märchen
Märchen mit zauberkundigen Figuren, die keine klassichen Zauberer sind
Klassische Zauberer-Märchen
- Jacob und Wilhelm Grimm: „Fitchers Vogel“ aus „Kinder- und Hausmärchen“
- J. K. Rowling: „Die Märchen von Beedle dem Barden“